Wie gendert man „Freund“ richtig?

Die Frage, wie man Wörter wie „Freund“ korrekt gendert, beschäftigt viele – besonders im geschriebenen Deutsch. Die Antwort ist klar: „Freundinnen und Freunde“ ist absolut richtig und eine sprachlich anerkannte Form, um alle Geschlechter sichtbar zu machen. Diese Variante ist einfach verständlich und wird in offiziellen Texten, aber auch im alltäglichen Gebrauch häufig verwendet.

Wer eine kürzere, geschlechtsinklusive Schreibweise sucht, greift oft auf Sonderzeichen zurück. So ist „Freund*innen“ oder „Freund_innen“ eine gängige Methode, das sogenannte Gendersternchen oder Gender-Unterstrich zu nutzen. Diese Formen verbinden die weibliche Endung „-in“ mit dem Grundwort „Freund“ und machen auf diese Weise alle Geschlechter sichtbar.

Die Wahl der Schreibweise hängt vom Kontext ab: In formellen Texten wie wissenschaftlichen Arbeiten oder offiziellen Dokumenten bevorzugen manche die ausgeschriebene Variante „Freundinnen und Freunde“, um Klarheit zu schaffen. In informellen oder digitalen Texten ist dagegen das Gendersternchen oder der Unterstrich beliebt, weil es platzsparend und modern ist.

Wichtig ist, dass die Genderschreibung nicht nur eine Frage der Grammatik ist, sondern auch eine gesellschaftliche Aussage. Sie zeigt Respekt gegenüber allen Geschlechtern und trägt zur sprachlichen Gleichstellung bei. Ob mit Sternchen, Unterstrich oder ausgeschrieben – Hauptsache, niemand bleibt unsichtbar.

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