Wie sich der Zyklus auf das Körpergewicht auswirkt
Ein weit verbreiteter Irrtum: Viele glauben, während der Periode tatsächlich schwerer zu werden. Die Wahrheit ist: Das Körpergewicht kann sich im Laufe des Monats leicht verändern – aber es liegt nicht an Fettzunahme.
Während der zweiten Hälfte des weiblichen Zyklus, kurz vor Beginn der Menstruation, lagert der Körper aufgrund hormoneller Schwankungen vermehrt Wasser ein. Besonders der Anstieg des Gelbkörperhormons (Progesteron) sorgt dafür, dass mehr Flüssigkeit in den Geweben gespeichert wird. Das kann ein leichtes Spannungsgefühl in Brust und Bauch verursachen – und für eine temporäre Gewichtszunahme von bis zu 1 bis 3 Kilogramm sorgen.
Doch dieses zusätzliche Gewicht ist kein Fett – es ist vorübergehende Flüssigkeitsansammlung. Sobald die Periode einsetzt und der Hormonhaushalt sich wieder normalisiert, gleicht sich der Wasserhaushalt aus. Das "Extra-Gewicht" verschwindet von allein.
Es ist wichtig zu wissen: Solche leichten Schwankungen sind völlig normal und kein Grund zur Sorge. Wer sich trotzdem unwohl fühlt, kann mit ausreichend Bewegung, einer ausgewogenen Ernährung und viel Wassertrinken etwas gegen die Schwellungen tun. Salzreiche Speisen zu vermeiden, hilft oft ebenfalls, denn Natrium kann die Wassereinlagerung verstärken.
Also nein – man ist in der Periode nicht wirklich schwerer im Sinne von Körperfett. Es ist vielmehr ein kurzfristiges, natürlicher Effekt des monatlichen hormonellen Rhythmus.
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