Kann Schimmel in der Waschmaschine entstehen?
Ja, leider kann sich in der Waschmaschine mit der Zeit Schimmel bilden – besonders an Stellen, die oft feucht bleiben. Typische Problemzonen sind das Waschmittelfach, die Gummidichtung der Tür und die Innenseite der Trommel. Dort sammelt sich Feuchtigkeit, Seifenreste und Mikroschmutz an, was ideale Bedingungen für Schimmelbefall schafft. Oft bemerken Nutzer erst dann, wenn schwarze Flecken sichtbar werden oder ein muffiger Geruch aus der Maschine kommt.
Glücklicherweise lässt sich Schimmel gut vorbeugen. Experte raten, die Waschmaschine nach jedem Gebrauch offen stehen zu lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Auch regelmäßige Reinigung ist wichtig: Das Waschmittelfach sollte wöchentlich herausgenommen und unter fließendem Wasser gespült werden. Die Dichtung der Tür lässt sich leicht mit einem feuchten Tuch abwischen – besonders in den Falten, wo Wasser oft hängen bleibt.
Einmal pro Monat sollte eine sogenannte Reinigungs-Waschung bei mindestens 60 Grad erfolgen. Dabei läuft die Maschine ohne Wäsche, aber mit etwas Essigreiniger oder Spezialreiniger. Das tötet Keime ab und entfernt Ablagerungen. Bei hartnäckigem Befall können schwarze Punkte mit einem Tuch und etwas Verdünnung aus Essig und Wasser vorsichtig abgerieben werden.
Wichtig ist auch, Wäsche nicht tagelang feucht in der Trommel liegen zu lassen. Je schneller sie nach dem Waschen in die Luft kommt, desto geringer ist die Gefahr von Geruch und Schimmel. Mit diesen einfachen Maßnahmen bleibt die Maschine lange sauber und hygienisch – und die Wäsche riecht frisch, ohne Hintergedanken.
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