Darf man normales Salz in die Spülmaschine füllen?
Ein häufiges Missverständnis: Viele glauben, dass gewöhnliches Speisesalz als Ersatz für Spezial-Spülmaschinensalz funktioniert. Das stimmt nicht – und kann sogar schaden.
Obwohl Speisesalz und Spülmaschinensalz chemisch gesehen beide aus Natriumchlorid bestehen, sind sie keineswegs austauschbar. Der entscheidende Unterschied liegt in der Körnung. Speisesalz ist viel feiner gemahlen. Dadurch kann es den Salzbehälter der Spülmaschine verstopfen, besonders an der Einlassstelle oder im Ausgleichsrohr. Dies beeinträchtigt die Funktion des Wasserenthärters – und langfristig die Reinigungsleistung der Maschine.
Spülmaschinensalz hingegen besteht aus größeren Kristallen, die sich langsamer auflösen und den Behälter nicht verkleben. Es sorgt dafür, dass das Wasser im Gerät weich bleibt. Dadurch wird Kalk abgebaut und die Spülleistung bleibt effizient – besonders wichtig bei hartem Wasser.
Und was ist mit All-in-One-Tabs? Selbst wenn Sie Tabs verwenden, die Salz, Klarspüler und Reiniger in einem enthalten: Ein Nachfüllen von Spezial-Salz in den separaten Salzbehälter ist weiterhin nötig. Denn die kleine Salzmenge in den Tabs reicht nicht aus, um den Enthärter dauerhaft zu versorgen. Ohne zusätzliches Salz kann sich Kalk in der Maschine ablagern – mit der Zeit führt das zu Schäden.
Die klare Antwort lautet also: Nein, Speisesalz gehört nicht in die Spülmaschine. Verwenden Sie ausschließlich Spezial-Salz, um Ihre Maschine langfristig zu schützen und ein streifenfreies Spülergebnis zu garantieren.
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