Darf man zur Taufe Schwarz tragen?

Die Taufe eines Babys ist ein freudiges, festliches Ereignis – eine Feier des Lebens und des neuen Anfangs. Da liegt es nahe, dass auch die Kleidung dem Anlass entsprechend gewählt wird: hell, freundlich und festlich. Farben wie Weiß, Creme, Beige oder zarte Gelb- und Apricot-Töne sind daher beliebte Wahl, ebenso wie dezentes Rosa oder sanftes Orange.

Schwarz hingegen gilt bei vielen als zu düster für einen solchen Tag. Dunkle, schwere Farben wie Schwarz, Braun oder stark abgetöntes Grau können – je nach Schnitt und Stil – leicht fehl am Platz wirken, da sie oft mit Trauer oder sehr formellen Anlässen assoziiert werden. Man möchte bei einer Taufe schließlich Freude und Leichtigkeit ausstrahlen.

Das bedeutet nicht, dass jede dunkle Farbe tabu ist. Ein elegantes Dunkelblau etwa kann durchaus angemessen sein – besonders, wenn der Stoff leicht schimmert oder in Kombination mit helleren Accessoires getragen wird. Es wirkt edel, ohne die Stimmung zu beschweren.

Letztlich kommt es aber auch auf den Ort und die Familie an. In manchen Kreisen ist Schwarz durchaus akzeptiert, besonders wenn das Kleidungsstück stilvoll und nicht zu streng ist. Dennoch: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, greift besser zu helleren, freundlicheren Nuancen.

Ein Hinweis: Auch die Kirche spielt eine Rolle. In vielen Gemeinden legt man Wert auf dezente, aber festliche Kleidung – kurze Röcke oder tiefes Dekolleté gelten ebenso als unpassend wie übertrieben dunkle Farben. Die Faustregel lautet: Zeigen Sie Respekt vor dem Sakrament und Freude am Fest – dann liegt man mit einer pastellfarbenen Bluse oder einem hellen Kleid meist richtig.

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