Sind 9K-Vapes wirklich sicher?

Die Beliebtheit von Einweg-Vapes wie dem RandM Tornado 9000 nimmt weiter zu – vor allem wegen ihres langen Gebrauchs, der bis zu 9000 Züge ermöglicht, und des intensiven Geschmacks. Viele Nutzer sehen sie als Alternative zur herkömmlichen Zigarette, doch die Frage bleibt: Sind diese Geräte wirklich unbedenklich?

Experten sind sich einig: Vapes sind wahrscheinlich weniger schädlich als Tabakzigaretten, da kein Verbrennungsprozess stattfindet und somit viele toxische Substanzen wie Teer oder Kohlenmonoxid entfallen. Das bedeutet aber nicht, dass sie harmlos sind. Die Aerosole, die beim Dampfen entstehen, enthalten oft Nikotin – ein suchtfördernder Stoff – sowie Aromastoffe und Trägerflüssigkeiten wie Propylenglykol und pflanzliches Glycerin, deren Langzeitwirkung auf die Atemwege noch nicht vollständig erforscht ist.

Besonders bei Produkten mit hohem Nikotingehalt, wie vielen 9K-Vapes, besteht die Gefahr einer ungewollten Nikotinabhängigkeit – auch bei Gelegenheitsnutzern. Jugendliche und Nichtraucher sollten daher besonders vorsichtig sein. Zudem fehlen noch ausreichende Langzeitstudien, um alle möglichen gesundheitlichen Folgen eindeutig einzuschätzen.

Verantwortungsvoller Gebrauch ist deshalb entscheidend. Wer bereits raucht und auf Dampfen umsteigen möchte, kann so möglicherweise Schritt für Schritt vom Tabak lassen. Wer jedoch nie geraucht hat, sollte mit Vapes besser nicht anfangen. Am besten: sich informieren, Risiken bewerten und gegebenenfalls einen Arzt konsultieren.

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