Kerzen richtig lagern: So brennen sie länger

Ein gemütlicher Abend zu Hause ist ohne Kerzenschein kaum vorstellbar. Das sanfte Flackern des Lichts schafft eine warme Atmosphäre und lädt zum Entspannen ein. Doch viele ärgern sich, wie schnell die Lieblingskerze schon wieder heruntergebrannt ist. Dabei gibt es einen einfachen Trick, um die Brenndauer zu verlängern: die richtige Lagerung.

Kerzen sollten kühl und trocken aufbewahrt werden, am besten an einem dunklen Ort. Wer Platz hat, kann sie sogar kurz vor der Nutzung ins Gefrierfach legen. Klingt ungewöhnlich, ist aber wirksam: Gekühlte Kerzen brennen langsamer, weil das Wachs fester ist und nicht so schnell schmilzt. Das bedeutet nicht nur, dass die Kerze länger hält, sondern auch, dass sie gleichmäßiger abbrennt und weniger rußt.

Hitze und direktes Sonnenlicht sind dagegen die größten Feinde von Kerzen. Bei hohen Temperaturen kann das Wachs weich werden, die Kerze sich verformen oder anfangen zu tropfen – schon bevor man sie anzündet. Besonders Paraffin- und Bienenwachskerzen reagieren empfindlich auf Wärme.

Wer seine Kerzen im Keller, in einem Schrank oder sogar im Gefrierfach aufbewahrt, profitiert doppelt: von einer längeren Lebensdauer und einer saubereren, ruhigeren Flamme. Einfach vor dem Anzünden ein paar Minuten antauen lassen, damit keine Feuchtigkeit entsteht.

Ein kleiner Aufwand – mit großem Effekt. Denn mit der richtigen Lagerung hält das warme Licht noch ein bisschen länger.

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