Sind Gambas Fische?

Nein, Gambas sind keine Fische – sie gehören zur Gruppe der Krebstiere. Der Begriff „Gambas“ stammt aus dem Spanischen und wird im Deutschen oft verwendet, um besonders große Garnelen zu beschreiben. Botanisch gesehen zählen sie zur Ordnung der Dendrobranchiata, also einer Untergruppe der Schalenkrebstiere.

Was genau sind Gambas also?

Gambas sind im Grunde große Garnelen, die vor allem im Mittelmeer und im Atlantik gefangen oder in Aquakulturen gezüchtet werden. Sie leben am Meeresboden und ernähren sich von kleinen Planktonorganismen. Ihr Körper ist langgestreckt, durchscheinend und wird beim Kochen rot. Kulinarisch sind sie besonders beliebt in der spanischen, italienischen und französischen Küche – sei es als Vorspeise mit Knoblauch und Öl oder in Paella.

Im Supermarkt oder Restaurant bezeichnet „Gamba“ oft eine besonders große Sorte, die deutlich größer als handelsübliche Garnelen ist. Bekannt sind zum Beispiel die Gamba roja aus dem Mittelmeer – teuer, aromatisch und oft frisch angeboten.

Warum die Verwirrung mit Fischen?

Weil Gambas aus dem Wasser kommen und oft neben Fisch angeboten werden, halten viele Menschen sie fälschlicherweise für Fische. Doch während Fische Wirbeltiere mit Skelett und Kiemen sind, sind Gambas wirbellose Krebstiere mit Panzer und mehreren Beinpaaren. Ihr biologischer Aufbau ist völlig anders.

Obwohl sie kein Fisch sind, zählen Gambas in der Ernährung oft zur „Meeresfrüchte“-Kategorie – gemeinsam mit Muscheln, Krabben und Tintenfischen. Wer also allergisch auf Schalentiere reagiert, sollte Gambas meiden. Ansonsten sind sie eine schmackhafte, eiweißreiche Zutat mit mediterranem Flair.

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