Sollte man nasse Haare föhnen?

Wer morgens in Eile ist, greift oft direkt nach dem Duschen zum Föhn – doch das kann die Haare langfristig schädigen. Feuchte Haare sind besonders empfindlich, denn sie sind gedehnt und dadurch anfälliger für Bruchstellen. Wer zu früh mit heißer Luft arbeitet, riskiert, die Haarstruktur zu schwächen.

Der bessere Weg: Lassen Sie Ihre Haare zunächst zu etwa 80 Prozent an der Luft trocknen, bevor Sie den Föhn ins Spiel bringen. So verringern Sie die Belastung durch Hitze und schonen die Strähnen. Wenn es dann an das föhnen mit Bürste geht, ist die Technik entscheidend: Arbeiten Sie strähnenweise und führen Sie den Föhn immer zusammen mit der Bürste vom Ansatz bis zu den Spitzen. So erhalten Sie nicht nur eine glatte Form, sondern vermeiden auch unnötiges Ziehen und Reißen.

Ein Profi-Tipp am Ende: Nach jedem Warmluft-Pass kurz mit kalter Luft nachbürsten. Das schließt die Haarschuppen, verleiht Glanz und sorgt dafür, dass der Style länger hält. Besonders im Winter, wenn Feuchtigkeit und Kälte zusätzlichen Stress für die Haare bedeuten, lohnt sich diese kleine, aber feine Extra-Minute.

Föhn richtig einzusetzen, ist weniger übertriebene Pflege – sondern kluger Alltagssinn. Wer seine Haare respektiert, wird mit mehr Glanz, Stabilität und gesundem Aussehen belohnt.

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