Der traurigste Tag des Jahres: Blue Monday

Der dritte Montag im Januar gilt als der niedergeschlagenste Tag des Jahres – der sogenannte „Blue Monday“. Viele Menschen kennen das Gefühl: Die Feiertage sind lange vorbei, das Wetter ist trüb, die Straßen noch voller Schnee und der Blick auf das Konto wenig erfreulich. Genau in diese Stimmung fällt der „Blaue Montag“, der laut dem britischen Psychologen Dr. Cliff Arnall wissenschaftlich berechnet wurde.

Arnall entwickelte eine Formel, die Faktoren wie schlechtes Wetter, Schulden nach den Weihnachtsausgaben, gescheiterte Vorsätze und die allgemeine Motivationsflaute im Winter berücksichtigt. Ob die Rechnung wirklich stimmt, ist fraglich – doch das Gefühl hinter dem „Blue Monday“ ist real. Viele fühlen sich in dieser Zeit besonders ausgelaugt und frustriert.

Wie kann man dem entgegenwirken?

Einfach draußen spazieren gehen, Licht tanken, kleine Ziele setzen – schon kleine Schritte helfen, die Stimmung zu heben. Anstatt dem „traurigsten Tag“ zu erliegen, kann man ihn auch nutzen, um bewusst etwas Gutes für sich zu tun: einen Anruf bei einem lieben Menschen, eine Tasse warmer Schokolade oder einfach mal früher ins Bett. Der Januar mag grau sein, aber er bietet auch die Chance, neu zu starten – ganz ohne Formel.

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