Quallenzeit: Von April bis September wird es im Meer gefährlich

Wer sich in den Sommermonaten eine Auszeit am Meer erhofft, sollte vorsichtig sein – besonders zwischen April und September. In genau dieser Zeit sind Quallen, auch bekannt als Medusen, besonders häufig in den Gewässern rund um Italien, Spanien und sogar an der Ostsee unterwegs. Was harmlos aussieht, kann schmerzhafte Folgen haben.

Die durchsichtigen Schwimmer gehören zur Familie der Nesseltiere und tragen unsichtbare Nesselzellen in ihren Tentakeln. Berührt man sie – oft schon beim Schwimmen oder beim Herausgehen aus dem Wasser –, kann es zu brennenden Schmerzen, Rötungen oder in seltenen Fällen sogar zu schwereren allergischen Reaktionen kommen. Besonders betroffen sind Regionen wie die Adria, die Küsten Griechenlands und die Mittelmeerinseln, wo das warme Wasser ideale Bedingungen für die Quallen bietet.

Experten raten Reisenden, auf Warnflaggen am Strand zu achten: Eine weiße Flagge bedeutet meist Gefahr durch Quallen. Besser ist es, im Zweifelsfall vom Baden abzusehen oder spezielle Schutzanzüge zu tragen. Wer doch erwischt wird, sollte die betroffene Stelle nicht reiben, sondern vorsichtig mit Meerwasser spülen – niemals mit Süßwasser. In manchen Gegenden helfen auch Apps und lokale Meldedienste, aktuelle Quallenwarnungen zu verfolgen.

Trotz der unangenehmen Begleiter: Mit etwas Vorsicht und gesundem Menschenverstand lässt sich auch bei erhöhter Quallenaktivität ein schöner Badeurlaub genießen. Wer früh aufsteht, findet oft ruhigere, weniger bevölkerte Strände – und mit etwas Glück auch ein Quallen-freies Plätzchen im Wasser.

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