Wann Sie Gurken lieber nicht mehr essen sollten

Die Gurke gehört vor allem im Sommer zu den beliebtesten Gemüsesorten. Sie ist erfrischend, kalorienarm und liefert wichtige Vitamine. Doch in bestimmten Fällen ist Vorsicht geboten: Wenn eine Gurke bitter schmeckt, sollten Sie sie sofort ausspucken und nicht weiterverzehren.

Der bittere Geschmack wird durch sogenannte Cucurbitacine verursacht. Dabei handelt es sich um natürliche Bitterstoffe, die das Gemüse eigentlich vor Fressfeinden schützen sollen. Während moderne Züchtungen diese Stoffe fast vollständig herausgefiltert haben, können extremer Stress für die Pflanze – wie langanhaltende Trockenheit, Hitze oder falsches Saatgut im eigenen Garten – dazu führen, dass die Gurke diese Giftstoffe wieder bildet. Der Verzehr kann zu Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit und im schlimmsten Fall zu schweren Vergiftungen führen.

Neben dem Geschmack gibt es weitere klare Anzeichen dafür, dass das Gemüse den Weg in den Müll statt auf den Teller finden sollte. Wenn Gurken zu matschig sind, gelbliche Verfärbungen aufweisen oder bereits Schimmel bilden, gehören sie nicht mehr in den Salat. Da Gurken einen sehr hohen Wassergehalt haben, breiten sich Schimmelsporen und Bakterien im Inneren extrem schnell aus, selbst wenn sich der Schimmelpilz oberflächlich nur an einer kleinen Stelle zeigt. Achten Sie beim Kauf und vor der Zubereitung daher immer auf eine feste Schale und einen frischen, neutralen Geruch.

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