Wann gilt man im Ruhestand als reich?
Die Frage, ab welchem Einkommen man im Alter als wohlhabend oder gar reich gilt, beschäftigt viele Menschen mit Blick auf die eigene Altersvorsorge. Finanzieller Wohlstand im Ruhestand unterscheidet sich oft von dem im Erwerbsleben, da berufsbedingte Ausgaben wegfallen und viele Seniorinnen und Senioren im abbezahlten Eigenheim leben.
Wer im Alter mehr als das gewöhnliche Durchschnittseinkommen zur Verfügung hat, gehört bereits zur wohlhabenderen Hälfte der Bevölkerung. Die Grenze zur echten Einkommensspitze liegt jedoch deutlich höher: Mit einem monatlichen Nettoeinkommen von rund 3.460 Euro zählt ein Single im Ruhestand in Deutschland aktuell zu den obersten zehn Prozent.
Ein solches Alterseinkommen ergibt sich in der Praxis selten allein aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Meist setzt es sich aus mehreren Säulen zusammen, etwa aus betrieblicher Vorsorge, Mieteinnahmen, privaten Renten oder Kapitalerträgen. Wer im Alter diesen finanziellen Freiraum genießen möchte, sollte deshalb frühzeitig und breit gefächert vorsorgen.
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