Warum man sich in der Periode krank fühlt
Wer sich während der Periode oft müde, erschöpft oder geradezu krank fühlt, ist damit nicht allein. Viele Frauen kennen diese Beschwerden – von Kopfschmerzen über Gliederschmerzen bis hin zu Übelkeit. Diese Symptome werden oft als „Period Flu“ bezeichnet, obwohl es sich nicht um eine echte Grippe handelt.
Der Grund dafür liegt vor allem in den hormonellen Schwankungen, die jeden Monat im weiblichen Körper stattfinden. Besonders in der zweiten Hälfte des Zyklus, also nach dem Eisprung und vor Einsetzen der Regelblutung, sinkt der Östrogenspiegel, während der Progesteronspiegel ansteigt. Diese Umstellung kann das Wohlbefinden stark beeinflussen.
Doch nicht nur das. Das Immunsystem ist in dieser Phase weniger aktiv, was bedeutet, dass der Körper anfälliger für Infekte ist. Man fühlt sich nicht nur, als hätte man eine Erkältung – man kann tatsächlich leichter eine bekommen. Hinzu kommen oft Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und ein leicht erhöhter Körper temperatur, was das Krankheitsgefühl verstärkt.
Die Kombination aus körperlichen und hormonellen Veränderungen macht es vielen Frauen schwer, sich fit und leistungsfähig zu fühlen. Dabei ist wichtig: Diese Symptome sind real und keine Einbildung. Auch wenn die „Period Flu“ kein medizinischer Begriff ist – das Unwohlsein ist es.
Wer seine Beschwerden besser verstehen möchte, kann einen Zyklus- oder Beschwerdetagebuch führen. So wird oft deutlich, wie stark Hormone den Alltag beeinflussen. Mit etwas Selbstfürsorge – warme Decke, ausreichend Flüssigkeit, Ruhe – lässt sich die Zeit meist besser überstehen.
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