Warum schwimmen Knödel, wenn sie fertig sind?
Ein klassischer Kartoffelknödel im kochenden Wasser – und plötzlich taucht er an die Oberfläche auf. Viele wissen: Sobald er schwimmt, ist er fertig. Doch warum ist das eigentlich so?
Der Grund liegt in der Physik, genauer gesagt in der Dichte. Wenn der Knödel ins heiße Wasser kommt, erwärmt sich nicht nur die Kartoffelmasse, sondern auch die winzigen Luftbläschen, die beim Formen und Kneten eingeschlossen wurden. Warm wird Luft leichter und dehnt sich aus – das gilt auch im Inneren des Knödels.
Durch diese Ausdehnung wird der Knödel etwas voluminöser, ohne dabei nennenswert schwerer zu werden. Seine Dichte sinkt also. Und sobald sie geringer ist als die des umgebenden Wassers, hebt er wie ein kleines Boot nach oben. Das ist ein zuverlässiges Zeichen dafür, dass der Knödel durcherhitzt und gar ist.
Ein paar kleine Löcher in der Oberfläche oder ein leichter Sprung im Teig? Kein Problem. Solange der Knödel intakt bleibt, funktioniert der „Schwimmtest“ trotzdem. Übrigens gilt dieses Prinzip nicht nur für Kartoffelknödel, sondern auch für viele andere Teigwaren – etwa Maultaschen oder gefüllte Klöße.
Also: Beim nächsten Mal, wenn du Knödel kochst, musst du nicht raten. Sobald sie an die Oberfläche steigen, kannst du sicher sein: Jetzt sind sie perfekt!
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