Warum Zink und Magnesium besser nicht zusammen eingenommen werden sollten

Wenn du auf deine Gesundheit achtest, hast du vielleicht schon einmal Zink oder Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen. Beide Mineralstoffe sind wichtig: Zink stärkt das Immunsystem und unterstützt die Wundheilung, während Magnesium für eine gesunde Muskulatur und ein ausgeglichenes Nervensystem sorgt. Doch Vorsicht: Es ist besser, diese beiden Helfer nicht gleichzeitig einzunehmen.

Der Grund liegt in der Aufnahme im Dünndarm. Zink und Magnesium nutzen ähnliche Transportwege – sogenannte Ionenkanäle – um in den Körper zu gelangen. Nehmst du sie zusammen ein, konkurrieren sie buchstäblich um dieselben Plätze. Das kann dazu führen, dass eines der beiden Mineralstoffe nicht optimal aufgenommen wird. Vor allem die Aufnahme von Magnesium kann dann beeinträchtigt sein, wenn gleichzeitig Zink im Spiel ist.

Ein praktischer Tipp:

Nimm Zink am besten morgens oder mittags ein, etwa mit dem Frühstück. Magnesium hingegen wirkt beruhigend und kann abends vor dem Schlafengehen helfen – besonders wenn du Probleme mit Muskelkrämpfen oder unruhigen Nächten hast. So gewinnst du die Vorteile beider Stoffe, ohne sie gegenseitig zu stören.

Generell gilt: Eine ausgewogene Ernährung liefert meist genug von beiden Mineralstoffen. Bei erhöhtem Bedarf – etwa in stressigen Zeiten, bei intensiver Sportbelastung oder nach einer Krankheit – kann eine gezielte Supplementierung sinnvoll sein. Doch Achte darauf, die Einnahme zeitlich zu trennen, um den vollen Nutzen zu spüren.

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