5 cm Innendämmung: Schutz für die Wand und mehr Wohnkomfort

Bei der Sanierung von Altbauten spielt die Innendämmung eine wichtige Rolle – besonders, wenn die Fassade nicht gedämmt werden kann. Eine 5 cm starke Innendämmung sorgt dafür, dass die tragende Wand in den beheizten, warmen Bereich rückt. Das bedeutet: Die Wand bleibt im Winter deutlich wärmer und wird nicht mehr so stark auskühlen. Dadurch entsteht an der Oberfläche kein Tauwasser mehr, und die Bildung von Kondensat – eine häufige Ursache für graue Flecken und Schimmel – wird effektiv vermieden.

Wärmebrücken reduzieren, Energie sparen

Gerade in älteren Gebäuden gibt es oft ungedämmte Stellen, sogenannte Wärmebrücken, an denen die Wärme besonders schnell entweicht. Mit einer Innendämmung aus hochwertigen Materialien wie Mineralwolle oder ökologischen Dämmplatten lassen sich diese Schwachstellen schließen. So wird nicht nur der Energieverbrauch gesenkt, sondern auch das Raumklima verbessert. Kalte Wandflächen und Zugluft gehören der Vergangenheit an.

Allerdings ist Vorsicht geboten: Eine nur 5 cm dicke Dämmung reicht allein nicht aus, um hohe energetische Standards zu erreichen. Werden falsche Materialien oder Montagetechniken gewählt, kann Feuchte in der Konstruktion eingeschlossen werden – mit Schimmelbildung als mögliche Folge. Deshalb ist eine fachgerechte Planung und Ausführung entscheidend. Gut gedämmte Innenwände können langfristig vor Feuchtigkeit und Schäden schützen – wenn sie richtig ausgeführt sind.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen