Was gehört eigentlich zu den Gewürzen?
Gewürze verleihen Speisen erst das gewisse Etwas – doch was zählt genau dazu? Viele verwenden die Begriffe „Gewürze“ und „Kräuter“ synonym, dabei gibt es einen klaren Unterschied. Gewürze stammen meist aus getrockneten Teilen von Pflanzen wie Früchten, Samen, Rinden, Wurzeln, Knospen oder Wurzelstöcken. Dazu gehören zum Beispiel Zimt (von der Rinde), Pfefferkörner (Früchte), Muskatnuss (Samen) oder Ingwer (Wurzelstock).
Im Gegensatz dazu bezeichnet man als Kräuter vor allem die frischen oder getrockneten Blätter, Blüten oder Triebe von Pflanzen. Dazu zählen beispielsweise Basilikum, Thymian, Oregano oder Petersilie. Während Kräuter oft feiner und aromatischer im Geschmack sind, wirken Gewürze meist intensiver und durchdringender.
Früher waren Gewürze oft wertvoller als Gold – heute finden sie sich in fast jeder Küche. Ob als Pulver, ganz oder gemahlen: Sie sind nicht nur für das Aroma wichtig, sondern haben auch oft geschmackliche Tiefe und Wirkung auf die Verdauung. Viele Gewürze wie Kurkuma oder Kardamom werden sogar seit Jahrhunderten in der traditionellen Heilkunde eingesetzt.
Die klare Unterscheidung zwischen Kräutern und Gewürzen hilft beim Kochen, das richtige Aroma zu finden. Wer also das nächste Mal in die Küche geht, kann bewusster wählen: Soll es die frische Leichtigkeit eines Kräuters sein – oder die kraftvolle Note eines echten Gewürzes?
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