Was tun bei einer Glutamatunverträglichkeit?

Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Herzklopfen oder ein unangenehmes Taubheitsgefühl im Mundraum – die Symptome einer Überempfindlichkeit gegenüber Glutamat können nach einer geschmacklich intensiven Mahlzeit sehr unangenehm sein. Doch was hilft wirklich, wenn der Körper sensibel auf den beliebten Geschmacksverstärker reagiert?

Eine medizinische Heilung oder spezielle Medikamente gegen die Glutamatunverträglichkeit gibt es bislang nicht. Da es sich nicht um eine klassische Allergie, sondern um eine Intoleranz oder Überempfindlichkeitsreaktion handelt, schlagen gewöhnliche Arzneimittel nicht an. Experten und Ärzte raten Betroffenen daher einstimmig dazu, den Auslöser weitgehend zu meiden und die Ernährung entsprechend anzupassen.

Der effektivste Weg besteht darin, den Verzehr stark einzuschränken oder betroffene Lebensmittel ganz vom Speiseplan zu streichen. Vor allem in Fertiggerichten, Tütensuppen, Knabberartikeln und Fertigsaucen steckt oft reichlich Mononatriumglutamat (häufig getarnt hinter den E-Nummern E620 bis E625 oder Begriffen wie Hefeextrakt). Wer stattdessen auf frische, naturbelassene Zutaten setzt und selbst kocht, behält die volle Kontrolle und kann Beschwerden im Alltag wirksam vorbeugen.

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