Acryllack vs. Kunstharzlack: Worauf kommt es an?
Beim Streichen oder Sprühen spielen die Wahl des Lacks und seine Eigenschaften eine große Rolle – besonders, wenn es um Zeit und Verarbeitung geht. Viele fragen sich: Was ist besser, Kunstharz- oder Acryllack? Die Antwort hängt vom Einsatz ab, doch bei den meisten alltäglichen Arbeiten schneidet Acryllack heute deutlich besser ab.
Ein entscheidender Vorteil von Acryllack ist die deutlich schnellere Trocknung. Während ein Kunstharzlack oft bis zu 30 Minuten braucht, bis er staubtrocken ist, ist das bei Acryllack bereits nach etwa 10 Minuten der Fall. Noch wichtiger: Er ist nach rund 15 Minuten klebefrei – bei Kunstharz dauert das bis zu drei Stunden. Das spart nicht nur Zeit, sondern erleichtert auch die Weiterverarbeitung.
Ein weiterer Pluspunkt: Acryllack ist jederzeit mit sich selbst übersprühbar. Das bedeutet, man kann jederzeit eine neue Schicht auftragen, ohne auf langwierige Wartezeiten achten zu müssen. Bei Kunstharzlack ist das anders – hier muss man entweder innerhalb der ersten zwei Stunden oder erst wieder nach etwa 24 Stunden weiterarbeiten, sonst drohen Haftungsprobleme.
Zudem ist Acryllack meist geruchsärmer und einfacher zu verarbeiten, was ihn besonders für Heimwerker und Innenarbeiten attraktiv macht. Kunstharzlacke hingegen zeichnen sich durch eine etwas höhere Beständigkeit aus, was sie für spezielle Ansprüche im Außenbereich oder bei industrieller Nutzung interessant macht.
Für die meisten Projekte im Haus, Werkstatt oder Garten ist Acryllack daher die praktischere und effizientere Wahl.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.