Der gesündeste Zimt: Ceylon-Zimt statt Cassia

Wenn es um Zimt geht, ist nicht jede Sorte gleich. Wer Wert auf Gesundheit legt, sollte besonders auf die Art achten. Der günstigere Cassia-Zimt, der in vielen Supermärkten zu finden ist, kann laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hohe Mengen an Cumarin enthalten. Dieser Stoff kann in größeren Mengen die Leber belasten und langfristig gesundheitsschädlich sein – besonders bei empfindlichen Menschen oder regelmäßiger Einnahme.

Ceylon-Zimt hingegen gilt als die gesündere Wahl. Er stammt ursprünglich aus Sri Lanka und wird oft als „echter Zim“ bezeichnet. Entscheidend: Er enthält nur sehr geringe Mengen an Cumarin, die vom BfR als unbedenklich eingestuft werden. Damit ist er besonders geeignet für Menschen, die Zimt täglich genießen – etwa in Müslis, Tee oder Backwaren.

Der Unterschied liegt nicht nur in der Zusammensetzung, sondern auch im Geschmack. Ceylon-Zimt ist feiner und etwas süßer im Aroma, während Cassia-Zimt intensiver und schärfer wirkt. Allerdings ist Ceylon-Zimt meist etwas teurer und weniger verbreitet, weshalb er oft in Reformhäusern oder beim Spezialisten erhältlich ist.

Ein Tipp: Beim Kauf sollte man auf die Bezeichnung achten. „Ceylon-Zimt“, „Zimtrinde“ oder „Cinnamomum verum“ im Inhaltsverzeichnis weisen auf die schonendere Variante hin. Wer Zimt regelmäßig isst – besonders in größeren Mengen – tut sich mit Ceylon-Zimt definitiv etwas Gutes.

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