Was ist der Unterschied zwischen einer Vape und einer E-Zigarette?

Die Begriffe „Vape“ und „E-Zigarette“ werden oft synonym verwendet – doch es gibt feine Unterschiede. Eigentlich ist eine Vape eine spezielle Form der E-Zigarette, meist als Einweggerät konzipiert. Sobald der Akku leer oder das Liquid aufgebraucht ist, wirft man sie weg. Ursprünglich stand „Vape“ (abgeleitet vom englischen „to vape“ – dampfen) generell für das Dampfen mit elektronischen Geräten, heute bezeichnet es vor allem diese praktischen, handlichen Einwegmodelle.

Im Gegensatz dazu sind klassische E-Zigaretten oft wiederaufladbar und nachfüllbar. Sie bestehen aus einem Akkuträger, einem Verdampfer und einem Tank für das Liquid. Diese Varianten richten sich eher an Nutzer:innen, die langfristig dampfen möchten und mehr Kontrolle über Nikotindosierung und Geschmack suchen.

Beide Systeme funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Eine nikotinhaltige Flüssigkeit – das sogenannte Liquid – wird durch ein kleines Heizelement erwärmt, verdampft und über einen Mundstück eingeatmet. Der Dampf enthält keinen Tabak, aber oft Nikotin, Aromastoffe und Trägersubstanzen wie Propylenglykol oder pflanzliches Glycerin.

Wichtig zu wissen: Auch wenn Vapes und E-Zigaretten oft als „gesündere Alternative“ zum Rauchen beworben werden, sind sie nicht risikofrei. Besonders Jugendliche greifen aus Neugier zur Vape – was aufgrund des Nikotingehalts schnell zur Abhängigkeit führen kann. Die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen sind noch nicht vollständig erforscht.

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