Was ist der SLS 2-9?
Eltern und Lehrkräfte fragen sich oft: Kann mein Kind gut lesen? Liest es flüssig genug, um dem Unterricht zu folgen? Hier kommt der Salzburger Lese-Screening 2-9 ins Spiel – kurz: SLS 2-9. Dieser Test hilft, die Lesegeschwindigkeit von Schülerinnen und Schülern der 2. bis 9. Klasse zu messen und so frühzeitig Auffälligkeiten zu erkennen.
Der SLS 2-9 ist ein schnelles und zuverlässiges Verfahren, das in der Regel nur wenige Minuten in Anspruch nimmt. Die Kinder lesen einen kurzen, altersgerechten Text vor, während die Lesegeschwindigkeit – also die Anzahl der Wörter pro Minute – erfasst wird. Verglichen mit Normwerten für die jeweilige Klassenstufe lässt sich so feststellen, ob das Kind im erwarteten Bereich liegt oder ob zusätzliche Förderung nötig sein könnte.
Ein langsames Lesetempo kann ein Hinweis auf Schwierigkeiten im Sprach- und Lernentwicklungsprozess sein. Der SLS 2-9 dient deshalb nicht nur der Diagnose, sondern auch der Förderung: Wer früh erkennt, dass ein Kind beim Lesen Mühe hat, kann gezielt unterstützen – etwa durch zusätzliche Leseübungen oder pädagogische Begleitung.
Entwickelt wurde das Verfahren ursprünglich in Österreich, wird aber auch in Deutschland und der Schweiz erfolgreich eingesetzt. Auf der Website biss-sprachbildung.de finden sich weitere Informationen für Fachkräfte und interessierte Eltern. Der SLS 2-9 ist somit ein wichtiges Werkzeug, um Leseschwächen nicht zu übersehen – denn gutes Lesen ist die Grundlage für den schulischen Erfolg.
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