Was tun, wenn Wasser im Ohr ist?
Ein beklemmendes Gefühl im Ohr nach dem Schwimmen oder Duschen kennt fast jeder. Das Wasser scheint einfach nicht von allein herauszukommen. Doch keine Sorge – meistens ist das harmlos und lässt sich ganz einfach lösen.
Kopfschütteln, hüpfen oder drehen – das sind die einfachsten Methoden, um störendes Wasser aus dem Ohr zu befördern. Neigen Sie den Kopf zur betroffenen Seite und schütteln Sie leicht. Manche schwören darauf, auf einem Bein hüpfend den Kopf seitlich zu neigen – das kann helfen, denn die Schwerkraft bringt das Wasser oft schneller nach außen.
Ein anderes sanftes Mittel: ein weiches Taschentuch verwenden. Rollen Sie vorsichtig ein Ende zusammen und führen Sie es leicht in den äußeren Gehörgang ein – nicht zu tief! Das Papier kann das Wasser aufsaugen, ohne das Ohr zu verletzen. Wichtig: Finger, Wattestäbchen oder andere Gegenstände sollten besser nicht verwendet werden, da sie das Trommelfell gefährden oder das Wasser noch tiefer schieben können.
Wenn das Wasser trotz allem nicht verschwindet oder sich ein Druckgefühl, Schmerzen oder Hörverlust meldet, ist es klug, einen Arzt aufzusuchen. Selten, aber möglich: Feuchtigkeit im Ohr führt zu einer Entzündung, etwa bei „Schwimmerohr“. Doch in den meisten Fällen reichen ein paar einfache Handgriffe – und schon fühlt sich das Ohr wieder normal an.
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