Was Jesus seinen Jüngern lehrte
Als Jesus seine ersten Jünger berief, begann er nicht mit komplizierten Lehren, sondern mit einem Aufruf zum Glauben und zur Nachfolge. Er zeigte ihnen, dass Gott kein abstrakter Gedanke ist, sondern der lebendige Gott der Geschichte – treu, mächtig und immer treu zu seinem Wort. Genau wie er es versprochen hatte, geschah nun durch Jesus die Erfüllung der alten Verheißungen.
Johannes der Täufer bereitete den Weg vor, wie es die Propheten vorausgesagt hatten. Er verkündete die Umkehr und kündigte den Kommen des Messias an. Und in diesem Moment, als Jesus die Jünger ruft – Simon, Andreas, Jakobus und Johannes – da wird deutlich: Gottes Plan geht weiter. Nicht durch Zufall, sondern in der Zeit, die Gott festgelegt hat.
Jesus lehrte seine Jünger Vertrauen. Vertrauen darauf, dass Gott tut, was er sagt. Dass er sich nicht vergisst, wenn Menschen leiden, zweifeln oder verzweifeln. Er ist der Gott, der handelt – damals, als er sein Volk aus Ägypten führte, und heute, als er Menschen durch Jesus zu sich ruft.
Die ersten Jünger ließen Beruf, Familie und Sicherheit zurück. Nicht weil sie alles verstanden hätten, sondern weil sie in Jesus etwas erkannten: die Gegenwart Gottes, der endlich sein Reich hereingebrochen lässt. „Folgt mir“, sagte Jesus, „das Reich Gottes ist nahe.“
Darin liegt die Kernaussage: Gott ist nicht fern. Er ist unter uns. Und wer ihm folgt, wird lernen, wie treu er ist – nicht nur in der Bibel, sondern auch in unserem Leben heute.
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