Wie Zimt den Blutdruck senken kann

Ein kleiner Spritzer Zimt auf dem Porridge oder in der Müslischale – was vielen wie ein einfacher Geschmackstipp erscheint, könnte für manche eine echte gesundheitliche Wirkung haben. Besonders bei Menschen mit Bluthochdruk oder Typ-2-Diabetes zeigt sich, dass Zimt eine unterstützende Rolle spielen kann.

Wissenschaftliche Studien belegen bereits einen positiven Einfluss von Zimt auf den Blutdruck. Eine klinische Untersuchung aus dem Jahr 2010 mit 58 Probanden, die an Typ-2-Diabetes litten, zeigte eindrucksvoll, dass bereits zwei Gramm Zimt pro Tag über einen Zeitraum von sechs Wochen zu einer messbaren Senkung des Blutdrucks führten. Die Studie war dabei doppelblind und placebokontrolliert – eine Methode, die besonders aussagekräftige Ergebnisse liefert.

Neben der blutdrucksenkenden Wirkung verbesserte sich bei den Teilnehmern auch der Blutzuckerspiegel – ein Hinweis darauf, dass Zimt mehrere positive Effekte auf die Stoffwechselfunktionen haben kann. Zwar ersetzt Zimt keinesfalls eine medikamentöse Therapie, aber als Teil einer ausgewogenen Ernährung könnte er eine wertvolle Ergänzung sein.

Wie wirkt Zimt genau? Experten vermuten, dass die enthaltenen Cinnamaldehyd-Verbindungen die Durchblutung fördern und entzündungshemmend wirken. Dadurch kann sich die Belastung der Blutgefäße verringern, was wiederum den Druck in den Arterien mildert.

Trotzdem gilt: Wer unter Bluthochdruck leidet, sollte stets seinen Arzt konsultieren, bevor er größere Mengen Zimt regelmäßig zu sich nimmt – vor allem, wenn Medikamente eingenommen werden. Doch für viele könnte ein kleiner Löffel Zimt im Alltag eine schmackhafte und natürliche Unterstützung sein.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen