Kerzengießen: Tipps für selbstgemachte Kerzen

Das Selbermachen von Kerzen ist eine beliebte Bastelidee – besonders in der kalten Jahreszeit. Wer zum ersten Mal selber Kerzen gießt, sollte jedoch auf einige Dinge achten, damit das Ergebnis stabil, sicher und schön aussieht.

Ein entscheidender Punkt ist die Wahl des Wachses. Experten empfehlen, nur farb- und geruchloses Paraffin zu verwenden. Dieses schmilzt gleichmäßig und eignet sich besonders gut für Einsteiger. Wer eine stabilere Kerze wünscht, kann dem Paraffin etwa zehn Prozent Stearin beigemischen. Dadurch wird die Kerze fester und läuft langsamer ab.

Praktisch für die Verarbeitung ist Wachsgranulat, das sich schnell und gleichmäßig erwärmen lässt. Es schmilzt gut im Wasserbad und ist deshalb einfach in der Handhabung. Ein weiterer Vorteil: Das farblose Granulat kann ganz nach Geschmack mit speziellem Kerzenfarbstoff einfach eingefärbt werden. So entstehen individuelle Unikate in jeder gewünschten Tönung.

Wichtig ist auch, den Docht richtig zu positionieren. Er sollte senkrecht stehen bleiben – am besten mit einem Dochtzentrierer oder einem Klebestift fixieren. Nach dem Gießen sollte die Kerze dann langsam und gleichmäßig abkühlen, damit keine Risse oder Dellen entstehen.

Mit etwas Geduld und den richtigen Materialien gelingt das Kerzengießen fast immer. Ob zur Weihnachtszeit, als Geschenk oder einfach so – selbstgemachte Kerzen verleihen jedem Raum eine warme, gemütliche Atmosphäre.

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