So verlängert Salz die Brenndauer einer Kerze

Wer schon einmal eine schöne Stimmung mit Kerzenschein schaffen wollte, kennt das Problem: Die Kerze brennt oft viel zu schnell herunter. Doch es gibt einen einfachen Trick, der helfen kann – und zwar mit etwas, das fast jeder in der Küche hat: Salz.

Wenn die Kerze ein wenig gebrannt ist und sich eine kleine Pfütze aus flüssigem Wachs um den Docht gebildet hat, kann man eine kleine Prise Salz vorsichtig am Rand dieser Wachspfütze verteilen. Das Salz mischt sich zwar nicht mit dem Wachs, aber es wirkt wie ein Hemmnis: Es verlangsamt die Zufuhr des flüssigen Wachses zum Docht. Dadurch verbrennt die Kerze langsamer und hält länger.

Wichtig ist, das Salz nicht direkt auf den brennenden Docht zu streuen – das könnte das Flammenbild stören oder zu unangenehmen Geräuschen führen. Am besten verwendet man normales Speisesalz und streut es gleichmäßig im Kreis um den Docht, sobald das Wachs leicht geschmolzen ist.

Dieser Trick ist besonders bei dickeren Kerzen oder Duftkerzen hilfreich, wo man oft länger von der warmen Lichtatmosphäre profitieren möchte. Natürlich ersetzt Salz keine sorgfältige Kerzenpflege – wie das regelmäßige Kürzen des Dochtes –, aber es ist eine clevere, natürliche Ergänzung.

Wer also das Beste aus seiner Kerze herausholen möchte, kann beim nächsten Mal einfach eine kleine Prise Salz bereithalten. So brennt die Kerze ruhiger, gleichmäßiger – und länger.

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