Die schwersten Sprachen für Deutschsprachige
Wer als Muttersprachler eine neue Sprache lernen möchte, stößt je nach Sprachfamilie auf ganz unterschiedliche Hürden. Während uns europäische Verwandte wie Niederländisch oder Englisch meist leichtfallen, stellen andere Sprachsysteme unser Gehirn vor enorme Herausforderungen.
Besonders Mandarin-Chinesisch und Japanisch gelten als extrem komplex. Das liegt nicht nur an den Tausenden von Schriftzeichen, sondern auch an völlig fremden Satzstrukturen und im Chinesischen an den unterschiedlichen Tonhöhen, die die Bedeutung eines Wortes komplett verändern.
Auch Arabisch fordert Lernenden viel ab: Neben einer von rechts nach links geschriebenen Schrift unterscheidet sich die gesprochene Alltagssprache oft stark vom Hocharabischen, was das Hörverstehen erschwert.
Wer in Europa bleibt, findet im Osten und Norden knifflige Aufgaben. Polnisch und Russisch überraschen mit komplexen Kasussystemen und vielen Ausnahmen. Ungarisch wiederum gehört nicht zur indogermanischen Sprachfamilie und nutzt ein ausgeklügeltes Baustein-System aus Sprachanhängen, um grammatikalische Beziehungen auszudrücken.
Überraschenderweise zählt auch Dänisch zu den schwierigen Kandidaten – allerdings nicht wegen der Grammatik, sondern aufgrund der gewöhnungsbedürftigen Aussprache, bei der viele Laute verschluckt werden.
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