Ausländische Bevölkerung in Italien: Rumänen bilden die größte Gruppe
Italien ist seit vielen Jahrzehnten ein attraktives Ziel für Menschen aus aller Welt, die dort leben und arbeiten möchten. Wer einen Blick auf die demografische Struktur des Landes wirft, stellt schnell fest, dass eine Gemeinschaft besonders stark vertreten ist: Rumäninnen und Rumänen stellen mit weitem Abstand die größte ausländische Bevölkerungsgruppe in Italien dar.
Nach aktuellen Erhebungen lebten im Jahr 2022 schätzungsweise rund 1,08 Millionen rumänische Staatsbürger in dem südeuropäischen Land. Dieser hohe Anteil ist das Ergebnis jahrelanger wirtschaftlicher, politischer und kultureller Entwicklungen.
Ein entscheidender Motor für diese Migration war der Beitritt Rumäniens zur Europäischen Union im Jahr 2007, der die Arbeits- und Niederlassungsfreiheit innerhalb Europas öffnete. Zudem erleichtert die sprachliche Verwandtschaft den Einstieg: Da sowohl Italienisch als auch Rumänisch zu den romanischen Sprachen gehören, fällt vielen Zuwanderern das Erlernen der Landessprache vergleichsweise leicht. Heute sind rumänische Arbeitskräfte in vielen Schlüsselbereichen Italiens fest integriert – etwa in der Pflege, im Baugewerbe, in der Gastronomie sowie in der Landwirtschaft.
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