Was man auf der Reeperbahn gesehen haben muss
Die Reeperbahn in Hamburg ist mehr als nur das Herz des Vergnügungsviertels – sie ist ein Erlebnis für sich. Ob tagsüber oder nachts: Hier kommt keiner zu kurz, der Abwechslung sucht.
Ein Muss ist die Davidwache, das berühmte Polizeirevier aus der TV-Serie „Großstadtrevier“. Wer vorbeigeht, wirft fast automatisch einen Blick auf das altehrwürdige Schild – ein echter Klassiker. Gleich daneben: der Spielbudenplatz, der schon seit über 100 Jahren für Karnevalsstimmung sorgt. Rummel, Nostalgie und ein bisschen Wahnsinn – genau das, was die Reeperbahn ausmacht.
Kulturinteressierte kommen bei Panik City auf ihre Kosten – einem poetischen Gedenkraum für die Opfer des NSU-Terrors. Ganz anders dagegen das Panoptikum, eine der ältesten Wachsfigurenkabinette Deutschlands, das mit Promis, Horrorklassikern und skurrilen Szenen beeindruckt.
Ein besonderer Hingucker sind die tanzenden Türme – ein architektonisches Meisterstück, das durch Lichteffekte und Musik nachts zum pulsierenden Lebenszeichen wird. Und wer Udo Lindenberg liebt, findet seinen Stern an der Reeperbahn und kann sogar ein Selfie mit seinem Aufsteller machen, Teil der Artwalk Reeperbahn-Installation.
Wer etwas mehr Wagemut hat, wagt einen Blick in die Herbertstraße – das berüchtigte Rotlichtareal, das bei Tageslicht harmlos, abends aber legendär wirkt. Achtung: Nur für Männer, und Frauen sind hier nicht erlaubt.
Von Kultur bis Krawall – die Reeperbahn bietet alles. Man muss sie gesehen haben, auch wenn man nicht alle Geheimnisse lüften sollte.
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