Was hilft beim Hund gegen Schmerzen?
Wenn dein Hund plötzlich apathisch wirkt, sich ungewöhnlich verhält oder beim Laufen humpelt, könnte er Schmerzen haben. Doch welche Mittel sind wirklich geeignet, um ihm Linderung zu verschaffen?
Es gibt einige rezeptfreie Optionen, die bei leichten Beschwerden helfen können. Traumeel – ein pflanzliches Mittel – wird oft bei Entzündungen und Gelenkproblemen eingesetzt. Auch Arnica D6 Globuli finden in der Tierhomöopathie Anwendung, besonders nach Verletzungen oder Überanstrengung. Bei Bauchkrämpfen kann Buscopan Linderung bringen, allerdings immer in Rücksprache mit dem Tierarzt.
Bei stärkeren Schmerzen, wie beispielsweise nach einer Operation oder bei chronischen Erkrankungen wie Arthrose, kommen verschreibungspflichtige Mittel zum Einsatz. Novalgin wird manchmal für akute Schmerzzustände verordnet, ist aber nicht für die Dauerbehandlung geeignet. Metacam (ein nichtsteroidales Entzündungsmittel) ist hingegen eines der am häufigsten verschriebenen Präparate bei Hunden – vor allem zur langfristigen Behandlung von Schmerzen und Entzündungen.
Wichtig ist: Niemals Medikamente für Menschen einfach so an Hunde verabreichen. Der Organismus eines Hundes reagiert anders – was für uns harmlos erscheint, kann für ihn lebensgefährlich sein. Paracetamol oder Ibuprofen beispielsweise sind für Hunde absolut tabu.
Immer zuerst mit dem Tierarzt sprechen. Nur er kann die richtige Diagnose stellen und das geeignete Schmerzmittel sowie die korrekte Dosierung empfehlen. Die Gesundheit deines Hundes steht an erster Stelle – und mit der richtigen Unterstützung kann er schnell wieder beschwingt durchs Leben gehen.
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