Schwarzer Tee gegen Stress und hohes Cortisol?

Wenn der Alltag überkippelt und der Stresspegel steigt, kann eine Tasse schwarzer Tee helfen – nicht nur als beruhigendes Ritual, sondern auch aus wissenschaftlicher Sicht. Eine britische Studie zeigte, dass schwarzer Tee tatsächlich dabei unterstützt, den Spiegel des Stresshormons Cortisol im Blut zu senken, besonders nach psychischer Belastung.

Die Untersuchung ergab, dass Probanden, die regelmäßig schwarzen Tee tranken, nach stressigen Situationen schneller wieder in einen entspannten Zustand fanden. Ihr Cortisol sank deutlich schneller als bei jenen, die nur ein teeähnliches Getränk ohne Inhaltsstoffe des echten Tees erhielten. Das spricht dafür, dass natürliche Substanzen im schwarzen Tee – wie Polyphenole, Theanin und Antioxidantien – das Nervensystem beruhigen und die körpereigene Stressreaktion abmildern können.

Wichtig ist jedoch: Es geht nicht um stark gezogenen Koffeintank, sondern um moderaten Genuss. Zu viel schwarzer Tee kann durch seinen Koffeingehalt im Gegenteil nervös machen. Aber eine oder zwei Tassen am Tag, besonders in stressigen Phasen, können helfen, ruhiger zu bleiben – nicht nur durch die Wirkstoffe, sondern auch durch die bewusste Pause, die das Teetrinken ermöglicht.

So zeigt sich wieder: Manchmal liegt Entspannung ganz einfach in der Tasse. Wer regelmäßig unter Druck steht, könnte also ohne großen Aufwand mit einer Tasse schwarzem Tee beginnen – nicht nur zum Wohlfühlen, sondern auch, um dem Körper bei der Regeneration zu helfen.

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