Hitze- und trockenheitsliebende Bäume für den Klimawandel

Angesichts steigender Temperaturen und häufigerer Hitzewellen suchen viele Gartenbesitzer nach Bäumen, die lange Trockenphasen gut überstehen. Glücklicherweise gibt es mehrere Arten, die sich besonders gut an heiße, sonnige Standorte anpassen.

Die Amerikanische Gleiditschie (Gleditsia triacanthos 'Sunburst') ist ein echter Auffälligkeitskünstler – mit goldgelben Blättern im Frühjahr und einer luftigen Krone, die Schatten spendet, ohne zu beschatten. Sie verträgt lange trockene Perioden hervorragend und braucht viel Sonne, um ihre volle Pracht zu entfalten.

Auch die Weidenblättrige Wildbirne (Pyrus salicifolia) fühlt sich in der prallen Sonne wohl. Mit ihren silbrig schimmernden, schmalen Blättern wirkt sie elegant und mediterran. Sie ist nicht nur anspruchslos im Boden, sondern auch sehr wüchsig und bleibt auch bei wenig Wasser gesund.

Die Blumenesche (Fraxinus ornus) stammt aus dem Mittelmeerraum und ist daher von Natur aus an heiße, trockene Sommer gewöhnt. Im Juni blüht sie mit weißen, duftenden Rispen – ein echter Blickfang. Sie wächst langsam, ist dafür aber extrem robust.

Für mehr Farbe im Herbst sorgt die Breitblättrige Mehlbeere (Sorbus latifolia 'Henk Vink'), die im Herbst leuchtend rote Früchte trägt. Diese Sorte verträgt Trockenheit besser als viele andere Sorbus-Arten und gedeiht prächtig im Sonnenlicht.

Zum Schluss die Europäische Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia) – ein Baum, der oft übersehen wird, aber besonders klimastabil ist. Mit ihrem feinen Laub und der rötlich-braunen Rinde bringt sie Struktur und Langlebigkeit in jeden Garten.

Wer heute einen Baum pflanzt, sollte an morgen denken. Diese fünf Arten sind gute Wahl für eine wärmere Zukunft.

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