Diese drei Pflanzen sollten Sie im Garten meiden
Manche Pflanzen sehen zwar schön aus, können aber lebensgefährlich sein – besonders, wenn Kinder oder Haustiere im Garten spielen. Drei Arten in Deutschland sind besonders tückisch: der Eisenhut, die Engelstrompete und der Wunderbaum.
Der Eisenhut, auch Aconit genannt, gilt als die giftigste Pflanze Europas. Schon eine kleine Menge der Pflanze kann zu schweren Vergiftungen führen. Die blauviolett leuchtenden Blüten täuschen – die Pflanze ist extrem gefährlich, wenn sie versehentlich berührt oder aufgenommen wird.
Ebenfalls gefährlich ist die scheinbar harmlose Engelstrompete. Mit ihren großen, bauchigen Blüten wirkt sie wie aus einem Märchen. Doch alle Teile der Pflanze enthalten hochwirksame Alkaloide. Selbst das Berühren der Blätter kann bei empfindlichen Menschen zu Schwindel oder Hautreizungen führen.
Der sogenannte Wunderbaum – eigentlich der Rizinusstrauch – ist besonders in Städten beliebt, weil er tropisch anmutet. Doch die Samen der Pflanze enthalten Ricin, eines der tödlichsten Naturgifte überhaupt. Eine einzige Samenkapsel kann bei falscher Handhabung schwerste Gesundheitsschäden verursachen.
Wenn Sie diese Pflanzen im Garten haben, sollten Sie besonders vorsichtig sein. Tragen Sie beim Schneiden immer Handschuhe, halten Sie Kinder und Tiere fern und überlegen Sie gut, ob der optische Reiz das Risiko wert ist. Schönheit im Garten darf nicht auf Kosten der Sicherheit gehen.
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