Die tödlichen Folgen des Rauchens

Rauchen ist eine der Hauptursachen für vermeidbare Todesfälle – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Jedes Jahr sterben hierzulande schätzungsweise 127.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Hinter diesen Zahlen stecken schwerwiegende Erkrankungen, die durch das Rauchen direkt begünstigt oder ausgelöst werden.

Besonders häufig treten bei Rauchern Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf. Dazu gehören beispielsweise Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Durchblutungsstörungen in den Beinen. Die Schadstoffe im Zigarettenrauch schädigen die Blutgefäße, erhöhen den Blutdruck und fördern die Bildung von Ablagerungen in den Arterien – ein gefährlicher Teufelskreis.

Auch die Atemwege leiden massiv. Raucherhusten ist oft nur das erste Anzeichen. Im weiteren Verlauf können chronische Bronchitis oder die sogenannte COPD (chronisch obstruktive Pulmonale Erkrankung) entstehen – eine fortschreitende Erkrankung, die das Atmen zunehmend erschwert. Viele Betroffene sind bereits bei geringer Belastung außer Atem.

Doch besonders gefährlich ist die enge Verbindung zwischen Rauchen und Krebs. Lungenkrebs ist dabei die bekannteste Folge, doch auch Tumore im Mund-, Rachen-, Blasen- oder Magenbereich treten bei Rauchern deutlich häufiger auf. Die krebserregenden Substanzen im Tabakrauch greifen direkt das Erbgut an.

Die Botschaft ist klar: Jede gerauchte Zigarette erhöht das Risiko. Doch der Körper beginnt bereits Minuten nach der letzten Zigarette, sich zu erholen. Egal in welchem Alter – aufhören zu rauchen, ist immer die beste Entscheidung für die eigene Gesundheit.

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