Welcher Kaffee ist nicht glutenfrei?

Reiner Kaffee – also gemahlene und geröstete Kaffeebohnen – ist von Natur aus glutenfrei und damit unbedenklich für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit. Das gilt sowohl für Filterkaffee als auch für Espresso oder andere Zubereitungen aus reinem Kaffee.

Problematisch kann es jedoch bei bestimmten Kaffeevarianten werden, die Zusatzstoffe enthalten. Instant-Kaffee und Kaffee aus Automaten bergen oft ein Risiko, da sie geschmacksverstärkende oder lösliche Zusätze enthalten können, die Spuren von Gluten enthalten. Besonders bei Kaffeeautomaten in Cafés, Tankstellen oder Büros fehlt meist eine klare Deklaration der Inhaltsstoffe. Da Reinigungs- und Rührvorgänge das Getränk mit Getreidebestandteilen verunreinigen können, ist Vorsicht angebracht.

Auch aromatisierter Kaffee, wie etwa Vanille- oder Cappuccino-Pulver, sollte genau geprüft werden. Manche Aromen oder Trägersubstanzen stammen aus Getreide und enthalten Gluten. Hier lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste – sofern vorhanden.

Wenn du sicher sein willst, bleib bei ungesüßtem, unaromatisiertem Filterkaffee aus der eigenen Küche oder frisch gemahlenem Bohnenkaffee. Damit genießt du deinen Morgentee ohne Bedenken.

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