Prinz Andrew: Das unbeliebteste Mitglied der königlichen Familie

Wenn es um Beliebtheit in der britischen Königsfamilie geht, steht Prinz Andrew ganz unten auf der Liste. Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov vom Februar 2025 zeigt: Ganze 89 Prozent der Briten blicken mittlerweile negativ auf den Herzog von York. Damit ist er deutlich unbeliebter als je zuvor – und bleibt das am stärksten umstrittene Mitglied der Royals.

Seine Nähe zu Jeffrey Epstein und die damit verbundenen Vorwürfe haben Andrews Ruf schwer beschädigt. Obwohl er rechtlich nicht verurteilt wurde, hat das öffentliche Urteil längst stattgefunden. Viele Bürger betrachten ihn als Auslöser für einen tieferen Vertrauensverlust gegenüber Teilen des Königshauses. Während Königin Camilla, Prinz William und sogar König Charles III. in den Beliebtheitswerten stabil oder leicht im Aufwind liegen, bleibt Andrew eine Belastung.

Die Krone distanziert sich zunehmend von ihm. Er nimmt seit Jahren nicht mehr an offiziellen Pflichten teil und wurde aus vielen repräsentativen Aufgaben entlassen. Selbst bei Familienereignissen bleibt er im Hintergrund – wenn er überhaupt erscheint. Die jüngere Generation der Briten kennt ihn oft nur noch durch Skandälchen und Schlagzeilen.

Dennoch lebt Andrew weiterhin im öffentlichen Fokus – und sorgt regelmäßig für Diskussionen, wenn er das Anwesen seiner Schwester, Schloss Windsor, besucht oder in der Öffentlichkeit gesehen wird. Ob sich seine Lage je bessern wird, scheint fraglich. In einer Zeit, in der die Monarchie um ihre Relevanz kämpft, bleibt er ein Symbol für eine vergangene, problematische Ära.

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