Woher hat das Pils seinen Namen?

Das Pils gehört zu den beliebtesten Biersorten überhaupt, doch woher stammt die wohlbekannte Bezeichnung eigentlich? Der Name geht direkt auf die tschechische Stadt Pilsen zurück. Dort braute der bayerische Braumeister Josef Groll im Jahr 1842 das erste Bier dieser Art und legte damit den Grundstein für einen weltweiten Erfolgszug.

Ein klassisches Pils zeichnet sich vor allem durch seine untergärige Brauweise und sein markantes, intensives Hopfenaroma aus. Der Stammwürzegehalt liegt in der Regel bei rund 12,5 Prozent, was dem Getränk seine feinherbe Note, eine goldgelbe Farbe und eine besonders spritzige Frische verleiht.

Im Alltag wird das Pils häufig als gewöhnliches Lagerbier bezeichnet. Hoheitsrechtlich und geschmacklich greift diese Zuordnung jedoch zu kurz: Zwar nutzen beide Sorten untergärige Hefe bei kühlen Gärtemperaturen, doch unterscheidet sich das Pils durch seinen deutlich höheren Hopfenanteil und ein schlankeres Geschmacksprofil ganz klar von anderen Lagerbiersorten.

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