Wie lange leben Hunde mit Morbus Addison?

Wenn ein Hund an Morbus Addison erkrankt, klingt das zunächst beängstigend. Doch die gute Nachricht: Bei rechtzeitiger Diagnose und konsequenter Behandlung kann er genauso alt werden wie gesunde Artgenossen.

Die Krankheit betrifft die Nebennieren, die für die Produktion wichtiger Hormone zuständig sind. Bei einem Mangel an diesen Hormonen zeigen Hunde oft unspezifische Symptome wie Müdig stringstream, Erbrechen oder Schwächeanfälle. Deshalb wird die Erkrankung manchmal erst spät erkannt.

Die Therapie ist lebenslang, aber gut steuerbar.

Über Medikamente wird der Hormonhaushalt des Hundes ausgeglichen – meist durch Tabletten, die täglich verabreicht werden. Mit regelmäßigen Kontrollen beim Tierarzt kann der Zustand stabil gehalten werden. Viele Besitzer bemerken nach der Einstellung der richtigen Dosis sogar eine deutliche Verbesserung des Allgemeinbefindens ihres Hundes.

Wichtig ist, dass der Hund in Stresssituationen – etwa bei Krankheiten oder Reisen – eine engmaschigere Überwachung braucht. Denn sein Körper kann nicht so gut auf Belastungen reagieren wie der eines gesunden Tieres.

Die Diagnose „Morbus Addison“ bedeutet also nicht, dass das Leben des Hundes kürzer sein muss. Ganz im Gegenteil: Mit verantwortungsvoller Betreuung und der passenden medizinischen Unterstützung führen viele betroffene Hunde ein vollkommen normales, glückliches Leben – oft über viele Jahre hinweg.

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