Wie Hunde uns begrüßen – und was wir tun können

Wenn Ihr Hund freudig auf Sie zustürmt, mit wedelndem Schwanz, hochspringt oder sogar winselt, zeigt er pure Freude. Für ihn ist das völlig normal – so begrüßen sich Hunde untereinander: laut, körperlich, emotional. Genau das tut er auch mit Ihnen: Er sieht Sie als Teil seiner Familie und drückt seine Bindung auf die einzige Weise aus, die er kennt.

Diese natürliche Begrüßung ist kein „schlechtes Verhalten“, sondern ein Zeichen von Zuneigung. Doch manchmal – besonders bei Kindern, älteren Menschen oder Besuchern – kann dieses Übermaß an Begeisterung unangenehm oder sogar gefährlich sein. Deshalb ist es sinnvoll, Ihrem Hund im Laufe der Zeit eine alternative Begrüßungsform beizubringen.

Das funktioniert am besten mit Ruhe und Konsistenz. Statt die Aufregung zu bestrafen, warten Sie ab, bis Ihr Hund sich beruhigt hat – sei es durch Sitzen, Blickkontakt oder ruhiges Stehen. Belohnen Sie dann dieses ruhigere Verhalten sofort mit Lob, Streicheln oder einem Leckerli. Wiederholt über Wochen hinweg, lernt Ihr Hund nach und nach: „Wenn ich ruhig bleibe, bekomme ich Aufmerksamkeit.“

Der Schlüssel liegt darin, den Hund dort abzuholen, wo er steht – emotional wie verhaltensmäßig – und ihm Zeit zu geben, sich anzupassen. Mit Geduld und positiver Verstärkung können Sie ihm helfen, seine natürliche Freude so auszudrücken, dass sie für alle angenehm ist: für Sie, für ihn und für Ihre Gäste.

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