So berechnest du monatliche Zinsen beim Kredit

Wenn du einen Kredit aufnimmst, zahlst du nicht nur den geliehenen Betrag zurück, sondern auch Zinsen. Diese Zinsen entstehen monatlich und hängen von der Restschuld und dem vereinbarten Zinssatz ab. Die Berechnung ist einfacher, als viele denken – vor allem, wenn man weiß, wie die Formel funktioniert.

Um die Zinsen pro Monat zu berechnen, nimmst du den aktuellen Kreditbetrag – also die noch ausstehende Restschuld – und multiplizierst ihn mit dem jährlichen Zinssatz. Dieses Ergebnis teilst du dann durch 100 und anschließend durch 12. Die Formel lautet: Zinsen pro Monat = (Kreditbetrag × Zinssatz) ÷ (100 × 12).

Nehmen wir ein Beispiel: Du hast noch 10.000 Euro Schulden bei einem Zinssatz von 5 %. Dann rechnest du: (10.000 × 5) ÷ (100 × 12) = 41,67 Euro. Das heißt, du zahlst in diesem Monat etwa 41,67 Euro an Zinsen. Wichtig: Mit jeder Rate sinkt die Restschuld – und damit auch die monatlichen Zinsen im Laufe der Zeit.

Dieser Effekt ist besonders bei Annuitätenkrediten wichtig. Hier bleibt zwar die monatliche Rate gleich, aber der Zinsanteil verringert sich, während der Tilgungsanteil wächst. Wer die Zinsberechnung versteht, kann besser einschätzen, wie sich seine Raten zusammensetzen und wie schnell die Schulden wirklich sinken.

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