Wie man Gewürze richtig entsorgt

Abgelaufene oder ungenutzte Gewürze gehören nicht in den Hausmüll – sie können problemlos in der Biotonne entsorgt werden. Laut Angaben von My Homebook zählen Gewürze ebenso wie Gemüse, Obst, Schalen, Kerne und Kräuter zum organischen Abfall. Das bedeutet: Auch wenn ein Löffel Currypulver oder gemahlener Zimt nicht mehr verwendet wird, kann er direkt in die Biotonne gegeben werden.

Wichtig ist jedoch, dass die Gewürze ohne Verpackung entsorgt werden. Papiertüten, Plastikdosen oder Flaschen gehören nicht in die Bioabfuhr. Am besten leert man das Pulver oder die ganzen Gewürze wie Pfefferkörner oder Sternanis einfach direkt in die Tonne und bringt die Verpackung anschließend zum Recycling.

In ganz Deutschland ist die Biotonne dafür vorgesehen, solche Küchenabfälle aufzunehmen – so wird wertvoller Kompost gewonnen und die Umwelt entlastet. Auch wenn viele denken, dass stark aromatische Stoffe wie Curry oder Chili die Vergärung stören könnten, ist das in der Praxis kein Problem. Die Mengen aus dem Haushalt sind einfach zu gering, um den Prozess zu beeinflussen.

Ein Tipp: Falls du große Mengen alter Gewürze entsorgst, kannst du sie auch als natürlichen Dünger im Garten nutzen – in kleinen Portionen helfen sie sogar bei der Bodenpflege. Aber Achtung: Nur sparsam verwenden, denn zu viel kann die Mikroorganismen im Boden beeinträchtigen.

Also: Abgelaufen ist nicht gleich giftig. Mit der richtigen Entsorgung in der Biotonne trägst du ganz einfach zur Nachhaltigkeit bei.

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