Wer ist eigentlich der Weihnachtsmann?

Wenn die Adventszeit beginnt und der Duft von Plätzchen durch die Luft zieht, wartet so manches Kind gespannt auf den Weihnachtsmann. Doch wie heißt er wirklich? Tatsächlich hat er keinen einzigen „echten“ Namen – denn er trägt viele Gestalten und Namen, je nach Region und Tradition.

Meist wird er sich als großer, freundlicher Mann mit rotem Mantel und weißem Bart vorgestellt, der am Heiligabend Geschenke bringt. Diese Vorstellung stammt vor allem aus dem 19. Jahrhundert und wurde durch amerikanische Einflüsse populär. Doch lange vorher gab es bereits den Nikolaus, der am 6. Dezember die Kinder besucht. Er gilt als historische Vorlage für den heutigen Weihnachtsmann.

Interessant ist, dass der gutmütige Geschenkebringer je nach Land anders heißt: In den Niederlanden kennt man ihn als Sinterklaas, was wiederum die Wurzel für „Santa Claus“ ist. In der Schweiz nennt man ihn Samichlaus, in Luxemburg hingegen Kleeschen. Alle diese Figuren haben eines gemeinsam: Sie bringen Freude, besonders den Kindern.

Ob nun Nikolaus, Weihnachtsmann oder Samichlaus – hinter all diesen Namen steckt die gleiche Idee: Großzügigkeit, Besinnlichkeit und ein kleiner Hauch von Magie in der kalten Jahreszeit. Und genau das macht diese Figur so besonders – unabhängig vom Namen.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen