Wie hoch ist das Risiko, durch Eier an Salmonellen zu erkranken?

Die Angst vor Salmonellen in Eiern ist bei vielen Verbrauchern groß – doch die tatsächliche Gefahr ist geringer, als oft angenommen. Laut Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist weniger als ein Prozent aller Eier mit Salmonellen belastet. Das bedeutet: Von 100 Eiern ist im Schnitt nur eines möglicherweise gefährlich.

Interessant ist, dass es dabei keinen Unterschied zwischen Bio- und konventionell erzeugten Eiern gibt. Diese Erkenntnis überrascht viele, da Bio-Produkte oft als sicherer oder gesünder wahrgenommen werden. Tatsächlich hängt das Salmonellen-Risiko jedoch weniger von der Haltung der Hühner ab, sondern vielmehr von der Verarbeitung, Lagerung und Zubereitung der Eier.

Salmonellen können vor allem in rohen oder unzureichend gekochten Eiern ein Risiko darstellen. Besonders empfindlich sind kleine Kinder, Schwangere, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich, Eier gründlich zu garen – besonders bei Speisen wie Mayonnaise, Rührei oder Baiser, bei denen rohe Eier verwendet werden.

Trotz aller Vorsicht: Die Zahl der Erkrankungen durch Salmonellen in Eiern ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Grund dafür sind strenge Kontrollen in der Lebensmittelproduktion und verbesserte Hygienemaßnahmen. Wer auf frische Eier achtet, diese gekühlt lagert und nicht über das Verfallsdatum hinaus verwendet, senkt das Risiko weiter.

Fazit: Das Risiko, über Eier an Salmonellen zu erkranken, ist sehr gering**, aber nicht null. Mit einfachen Hygienemaßnahmen und richtiger Zubereitung lässt es sich jedoch fast vollständig vermeiden.

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