Ein echter Geheimtipp gegen Muskelkrämpfe: Wie oft darf man Gurkenwasser trinken?

Wer nach einem intensiven Workout schon einmal von einem schmerzhaften Muskelkrampf geplagt wurde, sucht schnell nach effektiver Hilfe. Neben klassischen Magnesiumpräparaten greifen Sportler und Ernährungsbewusste immer häufiger zu einem ungewöhnlichen Hausmittel: Gurkenwasser. Die würzige Flüssigkeit aus dem Einmachglas ist viel zu schade zum Wegschütten, denn sie enthält eine hohe Konzentration an Elektrolyten, Essig und Natrium.

Doch wie dosiert man das saure Elixier richtig und wie oft darf man es trinken? Experten und Physiotherapeuten empfehlen als Richtwert etwa einen Milliliter Gurkenwasser pro Kilogramm Körpergewicht – oder für den Alltag einfach einen ordentlichen Schluck direkt aus dem Glas, sobald sich ein Krampf ankündigt. Das Erstaunliche daran: Die Wirkung setzt oft schon nach wenigen Sekunden ein. Die Kombination aus Essig und Salz triggert vermutlich Reflexe im Rachenraum, die die überaktiven Nervenbahnen im Muskel sofort beruhigen.

Für eine präventive Wirkung kann Gurkenwasser sogar regelmäßig über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Wer anfällig für nächtliche Wadenkrämpfe oder Muskelbeschwerden nach dem Training ist, darf also täglich einen kleinen Schluck trinken, um den Mineralhaushalt zu unterstützen und Krämpfen aktiv vorzubeugen. Da das Wasser jedoch sehr salzhaltig ist, sollten Menschen mit Bluthochdruck oder Nierenproblemen die Menge im Auge behalten und die Einnahme vorab mit einem Arzt besprechen. Für gesunde Menschen ist der regelmäßige, moderate Genuss jedoch absolut unbedenklich und ein natürlicher, günstiger Fitness-Booster.

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