Wie der Docht richtig in die Kerze eingesetzt wird

Beim Selbermachen von Kerzen ist es wichtig, den Docht richtig einzuziehen – sonst kann die Kerze ungleichmäßig brennen oder Tropfspuren hinterlassen. Besonders bei geflochtenen Dochten gibt es eine wichtige Regel: Das V-förmige Flechtmuster des Dochtes sollte immer nach unten zeigen, wenn er in die Form eingesetzt wird.

Warum das so ist? Wenn das V nach unten zeigt, kann das flüssige Wachs besser entlang des Dochtes nach oben wandern – ein sogenannter Docht-Effekt, der für ein gleichmäßiges Abbrennen sorgt. Zudem fließt überschüssiges Wachs sauber zurück in die Form, statt an den Seiten herauszulaufen.

Ein weiterer Tipp: Um sicherzustellen, dass kein Wachs während des Gießens austritt, empfiehlt es sich, zusätzliche Gummis um die Silikonform zu spannen. So bleibt alles sauber und die Kerze bekommt ein schönes, gleichmäßiges Finish.

Das Kerzengießen ist nicht nur ein entspannendes Hobby, sondern auch eine Möglichkeit, ganz persönliche Geschenke oder Dekoartikel zu gestalten. Mit der richtigen Docht-Position und etwas Geduld gelingt die selbstgemachte Kerze fast wie von Profis gemacht.

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