Öffnungszeiten in Frankreich: Was man wissen sollte
In Frankreich gelten für Geschäfte im Allgemeinen klare Öffnungszeiten, die sich aber je nach Region und Art des Geschäfts leicht unterscheiden können. Die meisten Läden in Städten und Dörfern haben montags bis samstags von etwa 9 bis 19 Uhr durchgehend geöffnet. Vor allem in größeren Städten wie Paris, Lyon oder Marseille finden sich immer mehr Geschäfte, die den ganzen Tag über geöffnet bleiben.
Dennoch gilt: Traditionelle kleine Geschäfte, besonders in ländlichen Gebieten, machen oft eine Pause. Zwischen 12 und 14 Uhr kann es vorkommen, dass Bäcker, Metzger oder Boutiquen schließen, besonders an Wochentagen. Auch montags haben manche kleine Ladeninhaber Ruhetag – vor allem außerhalb der Ballungszentren.
An Sonntagen und Feiertagen sind die meisten Geschäfte geschlossen. Doch es gibt Ausnahmen: In Touristenhochburgen wie Paris oder an Bahnhöfen, Flughäfen oder in großen Einkaufszentren bleiben viele Läden – etwa Drogerien, Supermärkte oder Souvenirläden – auch sonntags geöffnet. An bestimmten Saisonhöhepunkten, wie zum Beispiel während der Weihnachtsmärkte oder in den Sommermonaten, lockern einige Städte die Regelungen, um dem Andrang gerecht zu werden.
Wer sicher gehen möchte, sollte vorher einen Blick auf die Öffnungszeiten werfen – besonders, wenn man extra unterwegs ist. In Paris etwa sind viele Geschäfte in Touristenvierteln auch sonntags geöffnet, aber in kleineren Städten lohnt sich eine kurze Prüfung. Letztendlich ist die französische Lebensart auch hier spürbar: Zeit nehmen, Pause machen – und trotzdem für Besucher gut zugänglich sein.
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