Wie die Bachelorarbeit die Gesamtnote beeinflusst
Die Bachelorarbeit ist ein wichtiger Meilenstein im Studium – nicht nur inhaltlich, sondern auch gewichtungsmäßig. Viele Studierende fragen sich: Wie stark zählt die Note der Bachelorarbeit für die Gesamtnote? Die Antwort ist klar: Sie macht einen erheblichen Teil aus.
In die Berechnung der Bachelorgesamtnote fließt die Note der Abschlussarbeit zu 20 Prozent ein. Der größere Teil – nämlich 80 Prozent – setzt sich aus dem arithmetischen Mittel aller bisherigen Modulnoten zusammen. Wichtig ist: Bei dieser Berechnung wird ohne Rundung gearbeitet, und das sowohl bei der Durchschnittsbildung der Module als auch bei der finalen Gesamtnote. Das bedeutet, es wird bis zur ersten Dezimalstelle exakt gerechnet.
Stellen Sie sich vor, Ihre Modulnoten ergeben einen Mittelwert von 2,3 und Ihre Bachelorarbeit wird mit 2,0 bewertet. Dann ergibt sich die Gesamtnote aus 80 % von 2,3 plus 20 % von 2,0 – alles ohne Rundung. Das kann im Endeffekt den Unterschied zwischen „gut“ und „sehr gut“ ausmachen.
Daher lohnt es sich, besonders auf die Bachelorarbeit zu achten. Auch wenn sie „nur“ ein Fünftel der Endnote ausmacht, kann eine starke Leistung hier positiv ins Gewicht fallen – besonders, wenn die vorherigen Leistungen bereits auf gutem Niveau liegen. Umgekehrt kann eine schwächere Benotung hier auch den Gesamtdurchschnitt spürbar beeinflussen.
Wer am Ende ein möglichst gutes Ergebnis erzielen möchte, sollte die Bachelorarbeit also nicht unterschätzen – weder inhaltlich noch gewichtungsmäßig.
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