Wie entsteht Hautkrebs?

Hautkrebs beginnt meist schleichend – nicht mit Schmerzen oder deutlichen Warnsignalen, sondern oft mit einem kleinen, auffälligen Fleck auf der Haut. Besonders an Stellen, die der Sonne besonders oft und intensiv ausgesetzt sind, wie Gesicht, Nase, Stirn oder Ohren, kann sich der erste Verdacht zeigen. Ärzt:innen nennen diese Bereiche auch „Sonnenterrassen“, weil sie im Alltag am stärksten UV-Strahlung abbekommen.

Der Auslöser ist meist langjährige, oft jahrelang unterschätzte Sonneneinstrahlung. Die UV-Strahlen schädigen die DNA der Hautzellen. Meist passiert das über Jahre hinweg, oft bereits in der Jugend. Wer viel Zeit im Freien verbringt, ohne sich ausreichend zu schützen, erhöht das Risiko deutlich. Selbst ein starker Sonnenbrand in der Kindheit kann Spuren hinterlassen, die sich Jahrzehnte später zeigen.

Ein erster Hinweis auf Hautkrebs kann ein rötlicher, schuppende Fleck sein, der nicht verheilt – besonders, wenn er sich langsam verändert, juckt oder blutet. Das ist oft ein Zeichen für ein sogenanntes Basalzellkarzinom, die häufigste Form von Hautkrebs. Andere Formen, wie das maligne Melanom, können aus einem veränderten Muttermal entstehen.

Die gute Nachricht: Früh erkannt, ist Hautkrebs gut behandelbar. Deshalb lohnt sich eine jährliche Hautuntersuchung, besonders bei heller Haut, vielen Muttermalen oder einer Vorgeschichte von Sonnenbränden. Ein Blick des Facharztes kann viel ausmachen – und im besten Fall eine größere Erkrankung verhindern.

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